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Report (Bericht, Projekt- oder Forschungsbericht) zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:hbz:due62-opus-5318
URL: http://fhdd.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2009/531/


Nutzung und Wirkung von Video-Content in Online-Jobbörsen: Erkenntnisse einer explorativen Studie (Forschungsberichte des Fachbereichs Wirtschaft der Fachhochschule Düsseldorf ; 2009, 11)

Video Content on recruitment websites: Perception, Usage and Effects (Düsseldorf Working Papers in Applied Management and Economics ; 2009,11)

Pagel, Sven ; Goldstein, Sebastian

Fachhochschule Düsseldorf

Originalveröffentlichung: (2009) Forschungsberichte des Fachbereichs Wirtschaft der Fachhochschule Düsseldorf (Düsseldorf Working Papers in Applied Management and Economics); 2009,11 ; ISSN 1866-2722
pdf-Format:
Dokument 1.pdf (6.740 KB)


Freie Schlagwörter (Deutsch): Bewegtbild , Stellenanzeigen , Video-Content , Usability , Eyetracking
Freie Schlagwörter (Englisch): video-content , job offers , career and recruitment portals , usability , eyetracking
Institut: Fachbereich 7 - Wirtschaft
DDC-Sachgruppe: Wirtschaft
Dokumentart: Report (Bericht, Projekt- oder Forschungsbericht)
Schriftenreihe: Forschungsberichte des Fachbereichs Wirtschaft der Fachhochschule Düsseldorf
Bandnummer: 2009,11
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 19.05.2009
Kurzfassung auf Deutsch: Diese Untersuchung von Video-Stellenanzeigen in Online-Jobportalen
fokussiert zwei zentrale Aspekte der Bewegtbildkommunikation: einerseits die
Nutzung und andererseits die Wirkung von Videos auf Websites. Zu diesem
Zweck wurde eine qualitative Blickregistrierungsanalyse mit 20 Studierenden
aus drei unterschiedlichen Fachbereichen durchgeführt. Bei diesen Probanden
handelt es sich um zehn weibliche und zehn männliche Studierende in
Abschlusssemestern. Ihnen wurden Stellenanzeigen der jeweiligen
Studienrichtung präsentiert, so dass von einem thematischen Interesse der
potenziellen Bewerber ausgegangen werden kann. Zur Identifikation des
Nutzungsverhaltens wurde ein idealtypischer Nutzungsprozess von Videos
(Wahrnehmung, Verarbeitung und Interaktion) herausgearbeitet. Bei dieser
explorativen Studie wurden sowohl Blickdaten mit Hilfe eines
benutzerorientierten Testverfahrens als auch Befragungsdaten mit Hilfe eines
Fragebogens erhoben.
Diese Studie soll somit erste qualitative Erkenntnisse zur
Bewegtbild-Nutzung auf Websites im Rahmen der Marketingkommunikation
liefern. Um eine möglichst reale Situation zu erzielen, wurden den Probanden
echte Online-Jobportale präsentiert. Ein kontrollierter Vergleich einzelner
Gestaltungsmerkmale der Websites bzw. der Videos ist somit nicht angestrebt.
Es werden wichtige Erkenntnisse u.a. zur hohen Ablehnung von
Autostart-Videos generiert. Und Stellenanzeigen mit Bewegtbild erzielen eine
systematisch höhere Erinnerung. Des Weiteren werden differenzierte Aussagen
zu kognitiven, emotionalen und konativen Wirkungen der Videos in Jobbörsen
getroffen.
Kurzfassung auf Englisch: The increasing implementation of moving images on websites and online
presentations necessitates specific research regarding aspects of usability
and cognitive perceptions. On basis of its intrinsic "raison d être" moving
images can be differentiated in original and additive videos. In web based
media services original videos can be interpreted as their core products. In
contrast, additive motion graphics can be defined as on top content which
may enrich the existing information portfolio. As motion can be seen as the
key activator of the human visual awareness, additive video content can also
have a distractive effect on cognition. In addition to the differentiation
of motion graphics in original and additive videos, the role of motion
graphics in the media and marketing communication will be analyzed.
The core focus of this study is to analyse the perception, usage and effects
of motion graphics in online career and recruitment portals. Furthermore, a
model of the video awareness und interaction process will be developed. 20
students/ applicants from three different departments took part at this
eyetracking study. Thus, employed methods are eyetracking studies and
accompanying interviews with test persons.